Stromvergleich—”Mein-Strom-ist-viel-schöner-als-Deiner!”

Nach Schönheit wird wohl niemand seinen Strom auswählen, auf den
Strompreis sollte jedoch möglichst jeder achten. Die Energie aus der
Steckdose hat in den vergangenen Jahren starke Preissteigerungen
erlebt. Weil jedoch seit der Liberalisierung des Strommarktes jeder
seinen Stromanbieter selbst wählen kann, ist ein Wettbewerb entstanden,
von dem der Verbraucher profitieren kann.

Ein Stromvergleich im Internet gibt Aufschluss darüber, ob sich durch
einen Anbieterwechsel Geld sparen lässt. Hierzu braucht man lediglich
seine Postleitzahl und seinen Jahresverbrauch eingeben und erhält in
Sekundenschnelle eine Auflistung der günstigsten Tarife.

Bei der Prüfung der Angebote sollte man jedoch genau hinsehen. Oft sind
hier Einmalgutschriften für Neukunden eingerechnet, welche ab dem
zweiten Jahr entfallen. Zudem sehen manche Tarife eine feste
Abnahmemenge vor, wird weniger verbraucht, verfällt der Rest,
verbraucht man mehr, ist der Preis pro Kilowattstunde sehr hoch.

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Berufsunfähigkeit—ein-unterschätztes-Risiko

Glaubt man den Statistiken, wird jeder vierte Bundesbürger schon vor
Eintritt des Rentenalters berufsunfähig, während aber lediglich etwa 10
Prozent der Bürger gegen dieses Risiko versichert sind. Bei einem
Versicherungsvergleich mit privaten Lebens- oder Rentenversicherungen,
welche ein wesentlich größerer Teil aller Deutschen abschließt, wird
deutlich, dass das Risiko der Berufsunfähigkeit offenbar von vielen
unterschätzt wird.

Besonders betroffen sind all diejenigen, die nach dem 1. Januar 1961
geboren sind, denn für Sie gibt es im Falle der Erwerbsunfähigkeit
keinerlei Leistungen mehr aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
Personen, die ihren Lebensunterhalt durch die Ausübung einer
Erwerbstätigkeit bestreiten, sollten daher überdenken, ob der Abschluss
einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung für sie nicht doch
sinnvoll ist.

Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist je nach der ausgeübten Tätigkeit
sehr unterschiedlich. Während zum Beispiel ein Bürokaufmann oder ein
Verwaltungsbeamter eher weniger gefährdet sind, ist das Risiko bei
einem Dachdecker oder Feuerwehrmann relativ groß.

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Der-Ballonkredit—böse-Überraschung-nach-Ablauf?

Um den Absatz Ihrer Modelle anzukurbeln, bieten Automobilhersteller
häufig extrem günstige Finanzierungen an, bei denen der Zinssatz
teilweise unter einem Prozent pro Jahr liegt und die Monatsraten sehr
niedrig sind. Das Angebot, meistens von der konzerneigenen Bank
finanziert, wird durch Zinssubventionen möglich, die der Autohersteller
an die Bank zahlt.

Für den Autokäufer ist dieser Kredit günstig, wer sich allerdings nicht
intensiv mit der Finanzierung auseinandersetzt, kann bei Ablauf des
Kredites eine böse Überraschung erleben. Denn im Normalfall handelt es
sich bei diesen günstigen Finanzierungen um Ballonkredite, die eine
Laufzeit zwischen zwei und vier Jahren haben und bei denen die Tilgung
relativ gering ist. So bleibt nach Ablauf des Darlehensvertrages noch
ein hoher Restdarlehensbetrag übrig. Eine dann benötigte Umschuldung zu
marktüblichen Kreditzinsen wird deutlich teurer, die monatliche
Ratenbelastung kann sich dann im Vergleich zu vorher durchaus
verdoppeln oder verdreifachen.

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